Rostige Abrissbirne aus dem Revier: Der Pott kocht über
Der Ruhrpott ist und bleibt die eiserne Faust des Metals – und Skullhammer ballern diese Faust mit voller Wucht mitten ins Gesicht der Szene. Wo End of Days aufgehört haben, setzen Skullhammer an, treten das Gaspedal durch und fahren alles platt, was sich ihnen in den Weg stellt. Die Marschrichtung ist klar: Weniger Hardcore, dafür eine ordentliche Portion Oldschool-Death-Metal – roh, dreckig und kompromisslos.
Allen voran Kevin Otto: ein brüllender Bulldozer, der hier eindrucksvoll beweist, warum er zu den wütendsten Stimmen im Extreme Metal zählt. Kein unnötiger Firlefanz, kein modernes Schönpolieren – hier wird geballert, gerifft und zerlegt, als gäbe es kein Morgen.
Where Skulls Pile High – Junge, dat Ding hat Eier aus Stahl! Fette Grooves, treibende Blasts, brutale Breakdowns und stumpfe Aggression geben sich die Klinke in die Hand. Das Album klingt wie eine rostige Abrissbirne aus dem Kohlenpott: direkt, ehrlich und maximal hart. In meinen Augen ganz klar eines der heftigsten Releases, die der Pott in letzter Zeit ausgespuckt hat.
Einziger Kritikpunkt auf hohem Niveau: Die Platte hätte locker noch ein, zwei Songs mehr vertragen können. Aber wenn Skullhammer ihr Tempo halten, gibt’s dafür hoffentlich schneller Nachschub.
Tracklist:
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Intro
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Principium
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Where Skulls Pile High
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Unstoppable March
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Berzerker Fury
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Abysmal
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Slaves to Despair
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Hammered
Fazit: Where Skulls Pile High ist kein Album für Schöngeister oder Szenepolizei. Das ist Futter für Nacken, Wut und Moshpit – made in Ruhrpott, geschmiedet aus Hass, Schweiß und Stahl. Pflichtkauf für alle, die Death Metal lieben!